PHPStorm Editor

Der PHPStorm Editor von JetBrains ist eine vollwertige Entwicklungsumgebung für PHP: Er kennt den Aufbau eines Projekts, schlägt Funktionsnamen vor, findet Fehler vor dem Ausführen und verbindet sich mit Datenbanken und Versionsverwaltungen. Für Einsteiger ist das viel Werkzeug, für wachsende Projekte eine große Entlastung.

Offiziell schreibt der Hersteller den Namen PhpStorm. Das Programm läuft auf Windows, macOS und Linux und versteht neben PHP auch HTML, CSS, JavaScript, TypeScript, SQL und JSON. Anders als die übrigen Werkzeuge auf dieser Seite kostet es Geld, dafür gibt es eine kostenlose Testphase.

Steckbrief: kostenpflichtiges Abo mit Testphase, für Windows, macOS und Linux, starke PHP-Hilfe mit Debugger, braucht viel Arbeitsspeicher; eingeordnet als volle Entwicklungsumgebung

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Was kostet PHPStorm?

Der Editor wird im Abo verkauft, monatlich oder jährlich. Es gibt eigene Lizenzen für Privatpersonen und für Firmen. Wer das Abo mehrere Jahre hält, zahlt ab dem zweiten Jahr weniger. Weil sich die Preise ändern, schauen Sie die aktuellen Beträge am besten direkt beim Hersteller nach.

Kostenlos nutzen dürfen den Editor Schüler, Studierende und Lehrkräfte mit einer Bildungslizenz sowie Betreuer von Open-Source-Projekten. Alle anderen können ihn 30 Tage lang vollständig testen.

Was der PHPStorm Editor besser macht

Der wichtigste Unterschied zu einem Texteditor ist das Verständnis für den Code. Die Umgebung weiß, welche Funktionen und Klassen im Projekt existieren, und vervollständigt Namen samt erwarteter Parameter. Wird eine Funktion umbenannt, passt sie alle Aufrufe im Projekt mit an.

Der eingebaute Debugger hält das Programm zusammen mit der PHP-Erweiterung Xdebug an einer gewählten Zeile an und zeigt den Inhalt aller Variablen. So beobachten Sie einen Fehler, statt ihn zu erraten. Für Einsteiger ist das der schnellste Weg zu verstehen, warum eine Schleife anders läuft als gedacht.

Dazu kommen Anbindungen an Git, Datenbank-Werkzeuge, Unterstützung für Composer und eine Prüfung, die typische Fehlerquellen markiert, bevor Code ausgeführt wird.

Systemvoraussetzungen und Einstieg

Die Umgebung braucht deutlich mehr Arbeitsspeicher als ein schlanker Editor. JetBrains empfiehlt 8 Gigabyte, mit weniger wird die Arbeit zäh. So starten Sie:

  1. Installieren Sie das Programm und melden Sie sich für die Testphase an.
  2. Öffnen Sie als Projekt den Ordner Ihrer Website, etwa htdocs aus XAMPP.
  3. Tragen Sie in den Einstellungen unter PHP den Pfad zu Ihrer PHP-Installation ein. Erst dann prüft der Editor gegen Ihre echte PHP-Version.
  4. Stellen Sie die Oberfläche bei Bedarf auf Deutsch um. Ein offizielles Sprachpaket ist dafür vorhanden.

Für wen lohnt sich die Umgebung?

Für alle, die regelmäßig an mehreren Dateien arbeiten, Fehler systematisch suchen und mit Git arbeiten. Auch in der Ausbildung lohnt sie sich, wenn die Bildungslizenz greift. Wer gerade die ersten Übungen schreibt, kommt mit einem leichten Editor schneller voran und wechselt später, ohne etwas zu verlieren.

Häufige Fragen zum PHPStorm Editor

Auf welchen Systemen läuft die Umgebung? Auf Windows, macOS und Linux.

Gibt es eine kostenlose Möglichkeit? Ja, eine 30-tägige Testphase sowie Lizenzen für Lernende, Lehrkräfte und Open-Source-Projekte.

Ist das ein einmaliger Kauf? Nein, der Editor wird im Abo angeboten, monatlich oder jährlich.

Braucht ein Anfänger so viel Werkzeug? Nicht zwingend. Wer den Debugger nutzt, lernt allerdings deutlich schneller, Fehler zu verstehen.

Was ist die naheliegendste kostenlose Alternative? Visual Studio Code mit PHP-Erweiterungen oder NetBeans.

Jetzt nachlesen, was zum PHP-Lernen gehört. Kostenlose Alternativen sind Visual Studio Code und NetBeans; für kleine Änderungen genügt PSPad.